
Über uns


Das sind
wir
Hinter Schulverstehen stehen wir – Lehrerin, Schulsozialarbeiter und Eltern. Seit vielen Jahren begleiten wir Kinder, Familien, Lehrkräfte und Schulen in herausfordernden Situationen und erleben täglich, wie sehr Schule das Familienleben beeinflussen kann.
Wir kennen beide Seiten: die Anforderungen und Grenzen von Schule – aber auch die Sorgen, Erschöpfung und Unsicherheit vieler Eltern. Genau daraus ist Schulverstehen entstanden: aus dem Wunsch, nicht gegeneinander zu arbeiten, sondern wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.
Besonders geprägt hat uns dabei auch unsere eigene Familiengeschichte. Unsere große Tochter hatte selbst große Schwierigkeiten mit Schule. Sie hat erlebt, wie belastend Druck, Missverständnisse und das Gefühl sein können, nicht richtig gesehen zu werden. Gleichzeitig liebt sie es zu lernen, kreativ zu sein und selbst „Lehrerin“ zu spielen. Aus ihrer Idee einer „Spaßschule“ – einem Ort, an dem Lernen wieder Freude machen darf – ist für uns eine wichtige Haltung entstanden: Kinder brauchen nicht mehr Druck, sondern Beziehung, Verständnis und sichere Erwachsene an ihrer Seite.
Genau dafür stehen wir heute mit Schulverstehen.
Wir begleiten Familien dort, wo Schule, Alltag und Beziehung herausfordernd werden. Dabei geht es uns nicht um perfekte Lösungen oder Schuldfragen, sondern darum, wieder Orientierung, Verbindung und Handlungssicherheit zu schaffen – für Eltern, Kinder und auch für Schulen.
Unsere Stärke liegt darin, beide Welten zu verstehen und zwischen ihnen zu vermitteln: klar, beziehungsorientiert und alltagsnah.
Meet the Team
Die Gesichter hinter Schulverstehen

Lehrerin
Maria Altergott
Als ich vor über zehn Jahren als Lehrerin begann, arbeitete ich zunächst so, wie Schule oft funktioniert: mit Hausaufgaben, Belohnungssystemen und Entscheidungen über Kinder hinweg statt gemeinsam mit ihnen. Doch irgendwann wurde mir klar:
So möchte ich nicht arbeiten.
Ich begann, neue Wege zu suchen – im Unterricht, in der Elternarbeit, im Personalrat, durch Fortbildungen und im Coaching. Wege, die Beziehung vor Druck stellen. Wege, die Kinder und Familien wirklich mit einbeziehen. Wege, die auf Verbindung statt Machtkampf setzen.
Heute möchte ich diese Erfahrung weitergeben. Denn ich erlebe täglich, wie sehr fehlendes Verständnis und festgefahrene Kommunikation Familien, Kinder und auch Schulen belasten können.
Mit Schulverstehen begleiten wir Eltern, Familien und Einrichtungen dabei, wieder miteinander statt gegeneinander zu arbeiten – klar, beziehungsorientiert und alltagsnah.
Denn echtes Miteinander entsteht dort, wo Verstehen beginnt.

Schulsozialarbeit
Dominik Obergassel
Als Schulsozialarbeiter erlebe ich jeden Tag, wie viele Kinder und Jugendliche mit Sorgen, Ängsten und Konflikten in die Schule kommen. Oft tragen sie ihre Probleme viel zu lange allein mit sich herum. Manche trauen sich nicht, ihre Eltern einzubeziehen, andere fühlen sich missverstanden oder wissen selbst nicht, wie sie ihre Gefühle ausdrücken sollen.
Gleichzeitig erlebe ich, wie wertvoll es wäre, Familien früher zu erreichen. Denn bis offizielle Beratungsangebote greifen oder Unterstützung möglich wird, vergeht oft viel Zeit – Zeit, in der Belastungen wachsen und Beziehungen leiden können.
Genau hier möchte ich ansetzen.
Mit meiner Erfahrung aus der Schulsozialarbeit ist es mir wichtig, Eltern, Kinder und Schulen frühzeitig zu begleiten, bevor Konflikte sich verfestigen. Nicht mit schnellen Lösungen, sondern mit Verständnis, Orientierung und einer klaren Haltung, die Beziehung vor Druck stellt.
Mit Schulverstehen schaffen wir einen Raum, in dem Familien sich gesehen fühlen, Kommunikation wieder möglich wird und alle Beteiligten lernen, miteinander statt gegeneinander zu arbeiten.
Denn oft braucht es nicht mehr Zeit – sondern die richtige Unterstützung zur richtigen Zeit.